Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat eine neue Mission vorgestellt, die sich in den kommenden Jahren intensiv mit der Mondoberfläche beschäftigen soll.

Im Mittelpunkt stehen die Polregionen, in denen Wassereis vermutet wird. Solche Vorkommen wären für zukünftige Langzeitmissionen von großer Bedeutung.

Geplant ist ein Lander, der spezielle Bohrungen durchführen kann, sowie ein kleiner Rover, der Proben einsammelt und an Bord analysiert.

Das Projekt entsteht in enger Zusammenarbeit mit deutschen Forschungseinrichtungen, die unter anderem an der Energieversorgung und der Datenübertragung beteiligt sind.

Erste Tests der Bordelektronik werden bereits in Köln durchgeführt. Die Wissenschaftler zeigen sich vorsichtig optimistisch.