Mit 72 Jahren ist eine Kölnerin in diesem Frühjahr ihren ersten Marathon gelaufen. Begonnen hatte sie das Training erst zwei Jahre zuvor.

Sie erzählt, dass sie lange dachte, Laufen sei nichts für sie. Erst ein ruhiger Spaziergang mit einer Freundin habe alles verändert.

Aus kurzen Strecken wurden längere, aus Versuchen wurden feste Routinen. Die Ziellinie zu erreichen sei für sie weniger ein sportliches als ein persönliches Ereignis gewesen.

Ihr Trainer beschreibt sie als außerordentlich diszipliniert. Sie habe gelernt, auf Pausen zu hören und nichts zu erzwingen.

Viele Menschen haben sie nach dem Lauf angesprochen. Manche suchten Rat, andere wollten einfach gratulieren.