In einem Mehrfamilienhaus in Leipzig hängt seit einigen Monaten ein einfacher Zettel im Flur. Wer Hilfe braucht oder etwas anbieten möchte, kann sich eintragen.
Was als kleine Idee einer Bewohnerin begann, hat sich schnell zu einer festen Einrichtung entwickelt. Heute kennen sich fast alle Parteien beim Namen.
Einkäufe für ältere Nachbarn, kurze Reparaturen, gemeinsame Spaziergänge – die Liste der Angebote wächst stetig.
Auch Kinder profitieren. Sie haben gelernt, ältere Menschen freundlich anzusprechen, und werden im Gegenzug bei Hausaufgaben unterstützt.
Andere Häuser im Stadtteil haben das Modell übernommen. Eine kleine Initiative aus dem Hausflur ist so zu einem Beispiel für gelebte Nachbarschaft geworden.

